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31.01.2017

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Studie: Sind IT-Abteilungen überfordert?

09.09.2015

Sechs von zehn Unternehmen beurteilen die Bemühungen ihrer IT-Abteilung bei der Implementierung neuer Technologien als nicht ausreichend, dies belegt eine Studie der Initiative "Transform to Better Perform".

 

Obwohl fast 70 Prozent der Entscheider weltweit glauben, dass Technologie in den letzten fünf Jahren weitaus wichtiger für den eigenen Geschäftserfolg geworden ist, sind nur 42 Prozent von ihnen überzeugt, dass ihre IT-Abteilung die Integration neuer Lösungen ausreichend schnell vorantreibt. Dies sind zwei Ergebnisse der Studie "Accelerating Business Transformation Through IT Innovation: Getting the Business Leader Take on the IT Change Mandate", die das BPI Network durchgeführt hat.

Der aktuellen Befragung zufolge haben die Entscheider die Notwendigkeit zur digitalen Transformation im eigenen Unternehmen erkannt: 85 Prozent wenden mehr Zeit als früher dafür auf, die strategischen Implikationen der Next Generation IT zu verstehen. Überzeugt, dass ihre IT-Abteilung mithalten kann, sind sie aber nicht; nicht einmal die Hälfte (47 Prozent) der 250 befragten Führungskräfte schätzt den Innovationsgrad ihrer IT-Abteilungen als gut oder sehr gut ein.

"Unternehmensinnovation und -wachstum sind primäre Ziele des Einsatzes und Managements moderner IT-Lösungen. Weltweit erkennen Unternehmen aller Branchen, dass sie ein neues Modell für maximal flexible Rechenzentren und Netzwerke brauchen, um Innovation, Agilität und Geschwindigkeit zu steigern – scheitern aber noch zu oft", sagt Sven Heinsen, CEO von Dimension Data, Deutschland, einem Teilnehmerunternehmen der Initiative. "Die heutige Diskussion um das Rechenzentrum der nächsten Generation und hybride IT-Modelle ist Ergebnis der Notwendigkeit, in einem sich sehr schnell ändernden Geschäftsumfeld effektiver und schneller reagieren zu können."

Interne Hürden für den Umstieg

Neben einer überalterten IT-Infrastruktur und Sicherheitsbedenken sind laut der Studie vor allem drei Probleme für die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität verantwortlich: Fast jedem Zweiten fehlt ein Konsens über die IT-Strategie und Unterstützung bei der Investition in neue Technologien (47 Prozent). Vier von zehn Befragten geben die Unwissenheit über den tatsächlichen Bedarf und verfügbare optimale Lösungen als Hürde an (40 Prozent); etwa genauso viele Entscheider bezweifeln, dass die Implementierung neuer Technologien reibungslos abläuft und die Anwendungen bei den Mitarbeitern im Unternehmen auf Akzeptanz stoßen (38 Prozent).

Tatsächlich sind die Teilnehmer der Umfrage aber überzeugt von den Vorteilen, die die Transformation des Rechenzentrums und die Nutzung der Cloud respektive die Einführung von hybriden IT-Modellen mit sich bringen. Sieben von zehn Befragten glauben, dass solche Lösungen die Agilität erhöhen und die Reaktionsfähigkeit in Bezug auf das sich ändernde Geschäftsumfeld beschleunigt. Immerhin 57 Prozent versprechen sich mehr Kosteneffizienz, knapp jeder zweite hofft, die Markteinführung neuer Entwicklungen mit Hilfe von IT der nächsten Generation beschleunigen zu können (47 Prozent).

"Die Unternehmen sollten von reiner Planung und Strategieentwicklung zur Umsetzung übergehen, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern. Speziell mit Blick auf sich schnell wandelnde Kundenbedürfnisse und -zufriedenheit sind veraltete Infrastrukturen in vielen Fällen nicht mehr tragbar", so Heinsen. Gemäß der Umfrage planen derzeit rund 48 Prozent der Entscheider auch deshalb, ihr Rechenzentrum zu erweitern und zu modernisieren. 44 Prozent wollen auf hybride IT-Modelle unter Nutzung sowohl von unternehmensinternen Rechenzentren als auch der Cloud umsteigen.

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IT Service Catalog

Service Katalog: Transparenz bei den IT-Leistungen schaffen

Der Service Katalog als Übersicht der IT-Leistungen hat mit ITIL V3 an Bedeutung gewonnen. Die IT-Abteilung kann dadurch Fachabteilungen schnell den Mehrwert der IT aufzeigen. Zudem erlaubt er standardisierte und kostenoptimierte IT-Services. Wir erklären, warum das so ist.

Die Einrichtung eines neuen PC-Arbeitsplatzes, das Zurücksetzen von Passwörtern, die Bestellung eines Monitors oder das regelmäßiges Backup der Daten – die Liste ließe sich fortführen, denn die Zahl der IT-Services ist groß. Neben Routine-Dienstleistungen wie den genannten liefert die IT-Abteilung auch Services, die Geschäftsprozesse etwa in der Produktion oder im Personalwesen unterstützen.

Doch nicht alle Unternehmen verfügen über eine detaillierte Übersicht der IT-Leistungen, die von den Fachabteilungen genutzt werden. Das gilt vor allem für wachsende Unternehmen, bei denen sich im Laufe der Zeit oder durch Zukäufe von Firmen Überschneidungen oder Redundanzen bei den IT-Services ergeben können. Ein Service Katalog schafft Abhilfe.

Mit der dritten Version des ITIL-Regelwerks (IT Infrastructure Library) hat das Thema des Service Katalogs (engl. Service Catalogue) an Bedeutung gewonnen. ITIL V3 führt dazu einen eigenen Prozess ein, der dafür sorgt, dass die Inhalte des Service-Katalogs richtig sind und bei Änderungen laufend aktualisiert wird. Nur auf diese Weise werden die IT-Dienstleistungen transparent. Wichtig ist ein Service Katalog insbesondere in Bereichen wie Virtualisierung und Cloud Computing.

Datenbank mit Informationen zu IT-Services

Ein Service-Katalog ist Teil des Service Portfolios. Letzteres enthält die Informationen über jeden IT-Service und beschreibt den gesamten Prozess der Service-Erstellung, beginnend mit der Anforderung des Kunden für die Entwicklung, über dessen Aufbau bis zur Lieferung eines Services. Im Service Portfolio werden nicht nur die aktiven, sondern auch die inaktiven Services in ihren verschiedenen Phasen eines Lebenszyklus dargestellt.

Der Service Katalog stellt das aktuelle Leistungsverzeichnis der IT Organisation dar. Er beschreibt laut ITIL in einer Datenbank oder einem strukturierten Dokument alle IT-Services, die ein Unternehmen seinen Mitarbeitern oder Kunden anbietet. Der Service Katalog enthält ausschließlich die aktiven und genehmigten Dienste inklusive aller notwendigen Informationen.

Dazu gehören die detaillierte Beschreibung der jeweiligen IT-Leistung, der Zeitrahmen und die Verfügbarkeit des Services, die Service-Verantwortlichen und Service-Kunden sowie die Hierarchie, Wechselwirkungen und gegenseitigen Abhängigkeiten der Services. Weiterhin enthält der Service Katalog die Preise, SLAs (Service Level Agreements) und SLA-Vorlagen, Bestellungen und Lieferergebnisse. Ein großer Teil des Service Kataloges sollte deshalb auch für die Kunden einzusehen sein.

Der Service Katalog weist gemäß ITIL V3 zwei Aspekte auf: den Business Service Katalog und den Technischen Service Katalog. Der Business Service Katalog enthält die Details aller IT Services, die den Kunden bereitgestellt werden, und stellt die Beziehungen zwischen den IT Services und den davon abhängigen Geschäftsbereichen und Business- Prozessen dar. Der Business Service Katalog ist für den Kunden sichtbar.

Der Technische Service Katalog enthält Details zu allen IT Services sowie die Beziehungen zu den unterstützenden Services, Applikationen und technischen Komponenten, die notwendig sind, um den IT-Service für das Business bereitzustellen. Dieser Teil des Servicekatalogs ist nur für Mitarbeiter der IT-Abteilung sichtbar.

Der Service Katalog stellt konsistente Informationen für alle vereinbarten Services an die berechtigten Personen bereit. Sehr wertvoll ist der Service Katalog für die Fachabteilungen im Unternehmen. Er macht für sie transparent, welche Services die IT-Abteilung anbietet, wie und in welcher Qualität sie geliefert werden, auf welche Weise und für welchen Zweck sie eingesetzt werden müssen. Daher ist es wichtig, dass die Informationen im Service Katalog präzise, vollständig und aktuell sind sowie über Status, Schnittstellen und Abhängigkeiten Auskunft geben. Nur dann gewährleistet er einheitliche Preise und kontinuierliche Qualität der Services.

Neben der Transparenz der Services für den Kunden bietet der Katalog die Chance zur Standardisierung der Dienstleistungen, Rationalisierung und Optimierung der Kosten. So ist es beispielsweise möglich, dass die Kunden IT-Leistung ohne ein Ticket beim Service Desk einfach selbst bestellen. Sie erhalten eine grafische Liste mit Live-Services mit kompletter Beschreibung. Der gesuchte Service ist durch Blättern in einer Liste oder per Schlüsselwortsuche schnell und einfach zu finden – ähnlich wie in einem Webshop.

Damit sinken auch die Kosten beim Service Desk. Da die IT-Leistungen zudem nur von berechtigten Anwendern bestellt werden können, werden beim Service Desk nur gültige Anforderungen eingereicht, das heißt das Personal im Support verliert keine Zeit und arbeitet effizienter.

Damit der Service Katalog wirklichen Nutzen bringt, sollte die IT-Abteilung die jeweiligen Leistungen detailliert beschreiben. Dafür gilt es folgende Fragen zu beantworten:

 

  • Welchen Mehrwert bringt uns dieser Service?
  • Wie viel kostet die Dienstleistung?
  • Wie viel verdienen wir mit diesem Dienst (Profitabilität)?
  • Wer nutzt den Service? Welchen Mehrwert bringt diese Leistung dem Kunden?
  • Sind die Kunden zufrieden? Was brauchen die Kunden zusätzlich?
  • Wer erbringt den Service (Inhouse, Dienstleister)?
  • Welche Risiken gibt es? Was könnten wir noch liefern (Chancen)?

Und das sollten die „Kunden“ über die angebotenen IT-Services wissen:

 

  • Welchen Mehrwert bringt diese Leistung?
  • Welche Funktionalität / Qualität bietet der Service?
  • Was kostet der Dienst?
  • Ist dieser Service skalierbar?
  • Kann ich einzelne Leistungen auf meine Bedürfnisse anpassen? Gibt es Erweiterungen?
  • Ist dieser Service kombinierbar, gibt es preiswerte Pakete?

ZDNET

Informationsmanagement in der Verwaltung

12.08.2015

Die schnelle Datenverfügbarkeit ist heute für Verwaltungen sehr wichtig, wie der aktuelle Branchenkompass Public Services 2015 von Sopra Steria Consulting zeigt. Doch was erhofft sich jeder zweite Entscheider in diesem Umfeld?

Etwa zwei Drittel aller Verwaltungen wickeln ihr Berichtswesen überwiegend elektronisch ab. (Bild: drubig-photo - fotolia.com

Etwa zwei Drittel aller Verwaltungen wickeln ihr Berichtswesen überwiegend elektronisch ab. (Bild: drubig-photo - fotolia.com

Etwa zwei Drittel aller Verwaltungen wickeln ihr Berichtswesen überwiegend elektronisch ab. Das zeigen die Ergebnisse des Branchenkompass. Laut Studie schätzen 75 Prozent der befragten Entscheider die Bedeutung von Berichtswesen und Managementinformation in der Verwaltung als bedeutend bis sehr bedeutend ein. Voll digitalisierte Datenbestände und -analysen haben dagegen noch Seltenheitswert. Dieses Verhältnis könnte in den kommenden Jahren umschlagen, da mehr als drei Viertel der Studienteilnehmer davon ausgehen, dass das Berichtswesen – insbesondere die Anzahl von Reportings – in den kommenden drei Jahren zunehmen wird. Die intelligente Aufbereitung von Daten zu Informationen bleibt somit eine der wichtigen Zukunftsaufgaben.

Eine Möglichkeit dafür ist die Weiterentwicklung des Berichtswesens hin zu Business-Intelligence-Lösungen. Und genau davon erhofft sich immerhin jeder zweite Entscheider Effizienzgewinne. Business-Intelligence-Lösungen ermöglichen die Verknüpfung und Analyse von Daten durch die Endanwender, etwa in Form von elektronischen Management-Cockpits, Balanced Scorecards bis hin zu Government-Analytics-Ansätzen, die Entscheidungsprozesse in Echtzeit unterstützen. Als vorteilhafte Aspekte, die Business-Intelligence-Lösungen und Data-Warehouse-Anwendungen mit sich bringen, sieht die Mehrheit der befragten Studienteilnehmer einen schnellen Zugriff auf Daten und Analysen sowie die zentrale Verfügbarkeit von Daten beispielsweise in einem Portal an.

http://www.consulting.de/nachrichten/alle-nachrichten/consulting/informationsmanagement-in-der-verwaltung/